2. April 2026 / Kreis Gütersloh

Landrätin Ina Laukötter übernimmt Schirmherrschaft für ‚Libanon on Stage‘

Gütersloh.  Seit mehr als 15 Jahren verbindet die Benefiz-Theaterinitiative ‚Libanon on Stage‘ Theaterspielen mit...

Veröffentlicht am 2. April 2026 um 09:07 Uhr von Lena Baron

Gütersloh.  Seit mehr als 15 Jahren verbindet die Benefiz-Theaterinitiative ‚Libanon on Stage‘ Theaterspielen mit konkreter Hilfe. Die Einnahmen und gesammelten Spenden gehen an das Libanonprojekt, das sich für Menschen mit Behinderungen im Libanon einsetzt. Die Theaterinitiative der Gemeinschaft junger Malteser macht in diesem Jahr auch wieder in Gütersloh Halt und spielt am Samstag, 18. April, im Theater Gütersloh. Die Aufführung entsteht in Kooperation und unter Förderung lokaler Unternehmen. Die Schirmherrschaft für die Aufführung in Gütersloh hat Landrätin Ina Laukötter übernommen. „Die Spenden kommen einem wichtigen humanitären Projekt zugute. Die Arbeit der Ehrenamtlichen verdient Anerkennung und jede Unterstützung. Deshalb war es für mich eine Selbstverständlichkeit, die Schirmherrschaft meines Vorgängers fortzuführen“, so Landrätin Laukötter. 

Die Theaterinitiative ist bereits in den vergangenen Jahren nach Gütersloh gekommen. Unterstützt wird die Gruppe unter anderem von Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführer des Unternehmens Miele, der das Projekt seit einigen Jahren begleitet. Dr. Zinkann ist Mitglied der Deutschen Assoziation des Malteser Ritterordens, einer katholischen Gemeinschaft, die sich weltweit für humanitäre Hilfe und soziale Projekte einsetzt.

Durch seine Tätigkeit im Orden war er selbst im Libanon im Einsatz. Diese persönlichen Erfahrungen haben eine enge Verbundenheit zu dem Land entstehen lassen. Das LWL-Klinikum Gütersloh übernimmt die Beherbergung der Schauspieler und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung vor Ort.

Die Gruppe von ‚Libanon on Stage‘ führt im Theater das Stück ‚Sein oder nicht Sein‘ auf – eine Komödie nach dem Film von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1943. Die Einnahmen und gesammelten Spenden gehen an das Libanonprojekt. Bei dem Libanonprojekt handelt es sich um ein Sommerprojekt, bei dem jährlich rund 50 junge Freiwillige über mehrere Monate Menschen mit Beeinträchtigungen im Libanon begleiten.

Vor der Aufführung wird es ein Pontifikalamt durch den Erzbischof von Paderborn, Bischof Dr. Markus Bentz, in der St. Pankratius Kirche geben, das anlässlich der Delegationsversammlung Westfalen des Malteser Ritterordens gefeiert wird. Neben den Mitgliedern des Malteserordens werden auch Vertreter weiterer geistlicher Orden sowie zahlreiche Abordnungen verschiedener Vereine – darunter Schützenvereine und Feuerwehren – an diesem feierlichen Gottesdienst teilnehmen.

Sowohl zur Messe um 14 Uhr, als auch zur Theateraufführung um 18 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen.

Zum Stück: ‚Sein oder nicht Sein‘

1942 drehte Hollywoodregisseur Ernst Lubitsch die Nazi-Komödie ‘Sein oder nicht Sein”. Jenny Reiche, Johanna Heereman und Severin Hoensbroech haben aus dem Film eine Theaterfassung entwickelt. Die Handlung: Als 1939 Deutschland Polen überfällt, will eine Theatertruppe in Warschau gerade ein nazifeindliches Stück aufführen – spielt dann sicherheitshalber aber Hamlet. Doch der Krieg zwingt die Gruppe schließlich in den Widerstand.
Die Allgäuer Zeitung beschrieb die letztjährige Produktion als „wild-turbulenten“ und „sprühenden Theaterabend“ mit viel Bühnenpräsenz, Tempo sowie Live-Musik und Gesang – und mit einer klaren, ernsten Schlussbotschaft: „Der Frieden beginnt im Herzen.“

Weitere Informationen zum Projekt sowie Tickets für die Theateraufführung: www.libanon-on-stage.de und www.libanonprojekt.de    

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Unterstützen die Benefiz-Theaterinitiative ‚Libanon on Stage‘: (v.l.) Franz Nesselrode (Gemeinschaft junger Malteser), Dr. Reinhard Zinkann (Malteserorden & Geschäftsführer Miele), Landrätin und Schirmherrin Ina Laukötter sowie Jan Hendrik Unger (Kaufmännischer Direktor LWL Klinikum Gütersloh). 

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