5. September 2020 / Lokalpioniere

„Ruhig mal auf die eigene Schulter klopfen“

Gründertypen im Gespräch: Alexander Martinschledde

Alexander Martinschledde © lokalpioniere

Unser CEO Alexander Martinschledde, Gründer der Lokalpioniere GmbH & Co. KG, macht im Rahmen der Talk-Reihe "Gründertypen im Gespräch" der pro Wirtschaft GT angehenden Unternehmer*innen Mut zur Selbstständigkeit. 

Pressemeldung pro Wirtschaft GT

„Mein erstes Unternehmen habe ich mit 17 Jahren gegründet“, erzählt Alexander Martinschledde angesprochen auf seinen Werdegang als Selbstständiger. Angefangen habe alles mit einer Ausbildung zum Mediengestalter sowie einer klassischen Agenturlaufbahn. Nach der Agenturarbeit sowie einer Anstellung im Mittelstand, ging es im Jahr 2015 dann in die Vollselbstständigkeit.

Der Rheda-Wiedenbrücker gründete gemeinsam mit einem Partner die Lokalpioniere GmbH & Co. KG und hat damit ein ganzheitliches City-App-Konzept auf den deutschen Markt gebracht. Das Angebot soll es Einzelhändlern und Unternehmen einer Region ermöglichen, sich auf einer mobilen Plattform zu präsentieren und über mehrere digitale Satelliten die Bürger einer Stadt zu erreichen. Neben Basis-Informationen über Geschäfte und Veranstaltungen haben die Besucher der App die Möglichkeit, sich über aktuelle Angebote zu informieren, online einzukaufen – oder beides zu verbinden. „Wir sind einen neuen Weg gegangen und haben eine App, eine Website und Social Media miteinander verknüpft”, so Martinschledde. In dem Format “Gründertypen im Gespräch” der pro Wirtschaft GT blickte er nun auf die Anfänge und die Entwicklung seiner Unternehmensgründung zurück und will damit Mut zur Selbstständigkeit machen.

„Man kann stolz darauf sein, dass man selbstständig ist”, empfindet Martinschledde und stellt heraus, dass Selbstständige sich ruhig einmal auf die Schulter klopfen können. Ein Gründertyp mache mehr als andere, er agiere proaktiv, ist mutig und wird durch seine Selbstständigkeit selbstbewusster. „Als Gründer entwickelt man eine Resilienz vielen Dingen gegenüber, die einen insgesamt stärker machen. Das lässt mich mit vielen Dingen besser umgehen”, sagt der Unternehmer. Laut Martinschledde sei das - neben dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens – die größte Errungenschaft.

Die Entwicklung der Lokalpioniere ist Martinschledde, wie er sagt, „eher ostwestfälisch und bodenständig” angegangen. Das Unternehmen wurde Schritt für Schritt zunächst im Nebenerwerb aufgebaut „Mit der Zeit haben wir uns dann Stück für Stück mehr zugetraut und sind den Weg in die Vollselbstständigkeit gegangen”, erklärt Martinschledde das Erfolgsrezept seines Unternehmens, das mittlerweile zehn Mitarbeitende beschäftigt und 25 App-Lizenzen vergeben hat. In Bezug auf die Entwicklung des Unternehmens sagt er: „Wir lernen jedes Jahr dazu und versuchen unser Geschäftsmodell weiter zu optimieren. Als nächsten Schritt streben wir eine Internationalisierung an.“

Sein Tipp an angehende Selbstständige lautet: „Man ist ein guter Gründertyp, wenn man Dinge mit großer Lust anschiebt und eine Leidenschaft für die Aufgaben entwickelt, die das Unternehmen weiterbringen”. Zudem habe es ihm sehr geholfen, nicht als Einzelkämpfer zu gründen: „Es ist Gold wert, einen Mitgründer zu haben. Alles, was auf einen zukommt, ist einfacher im Team zu lösen.“

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