Ein Jahr nach der Amokfahrt am Berliner Kurfürstendamm, bei der die Lehrerin einer hessischen Schulklasse starb, ist der Opfer mit einer Schweigeminute und einer Mahnwache gedacht worden. Der Verkehrsclub Deutschland und der Fachverband Fußverkehr Deutschland (Fuss e.V.) erinnerten vor Ort an die Tat. 16 Menschen waren verletzt worden, einige lebensgefährlich. Fuss-Bundesvorstand Roland Stimpel betonte, die Betroffenen wünschten sich ein dauerhaftes Gedenken am Tatort. Ein heute 30-Jähriger war am 8. Juni 2022 mit einem Auto in Fußgängergruppen gefahren. Besonders betroffen war eine Schulklasse aus dem hessischen Bad Arolsen, die ihre Abschlussfahrt nach Berlin gemacht hatte. Ihre 51 Jahre alte Lehrerin starb. Viele der Schülerinnen und Schüler seien zurück in die Hauptstadt gekommen, berichtete die Bürgermeisterin des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, Kirstin Bauch (Grüne). Sie wollten aber in aller Stille jenseits der öffentlichen Mahnwache gedenken. Der Fahrer ist inzwischen rechtskräftig verurteilt - wegen Mordes und Mordversuchs in 16 Fällen. Das Landgericht Berlin hat eine dauerhafte Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.
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Mahnwache zum ersten Jahrestag von Amokfahrt am Ku'damm
Eine Frau stirbt, viele Menschen werden verletzt. Ein Jahr ist seit der Amokfahrt vergangen. Die Wunden sind längst noch nicht verheilt.
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