31. August 2022 / Aus aller Welt

Nasa sieht Samstag als frühestmöglichen «Artemis»-Start

Nach langer Verzögerung will die Nasa einen wichtigen Schritt gehen, um spätestens 2025 wieder Menschen zum Mond zu schicken. Doch der Start eines Testflugs muss verschoben werden.

So in etwa stellt sich die Nasa die Mondlandung von Artemis-Astronauten vor (Illustration).

Nach dem fehlgeschlagenen Start der unbemannten Mondmission «Artemis» sieht die US-Raumfahrtbehörde Nasa nun Samstag als nächstmöglichen Starttermin. Das Team habe nach den Problemen am Montag beschlossen, den Ladevorgang mit Treibstoff zu verändern, erklärte Missionsmanager Mike Sarafin. Der Start war unter anderem wegen eines Triebwerk-Lecks, einer zu hohen Temperatur von einem der vier Triebwerke und wegen Wetterproblemen missglückt. Nun sollen die Triebwerke früher im Startprozess heruntergekühlt werden.

Auch der Start Samstagnachmittag (Ortszeit) am Weltraumbahnhof Cape Canaveral könnte wegen des Wetters aber noch abgesagt werden, hieß es weiter. Um 14.17 Uhr (20.17 Uhr deutscher Zeit) beginne ein zweistündiges Zeitfenster für einen möglichen Start. Ursprünglich hatte die Nasa Freitag und Montag als Startalternativen genannt. 

Der rund 40 Tage dauernde unbemannte Testflug «Artemis I» soll die Rückkehr zu bemannten Flügen zum Mond einläuten. Frühestens 2025 will die Nasa mit ihrer Mission «Artemis II» wieder Menschen dorthin schicken, erstmals auch eine Frau und eine nicht-weiße Person. Schon bei früheren Tests waren Probleme aufgetreten und der ursprüngliche Zeitplan hatte sich verzögert. Die «Artemis»-Flüge sollen langfristig auch der Vorbereitung von bemannten Missionen zum Mars dienen.


Bildnachweis: © Nasa/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Alkoholisierter Jugendlicher verursacht Unfallserie
Polizeimeldung

Am Samstagnachmittag, 12.11.2022

weiterlesen...
Kollision zweier Güterzüge - Wichtige Bahnstrecke gesperrt
Aus aller Welt

Ein Güterzug fährt auf einen stehenden Zug auf, explosives Propangas tritt aus: Menschen im Raum Gifhorn müssen laut Feuerwehr keine Gefahr fürchten. Aber der Unfall trifft den Bahnverkehr hart.

weiterlesen...
Das Aus der letzten Telefonzellen steht bevor
Aus aller Welt

Das Handy macht die früher wichtige Telefonzelle überflüssig. Bald ist der öffentliche Münzfernsprecher endgültig Geschichte in Deutschland. Zeit für Erinnerungen - und zum Abschiednehmen.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Eindringliche Appelle beim Weltnaturgipfel in Kanada
Aus aller Welt

30 Prozent der Land- und Meeresflächen sollen bis 2030 unter Schutz gestellt werden. Das Ziel ist ambitioniert - UN-Chef Guterres warnt, die Menschheit werde zur «Massenvernichtungswaffe».

weiterlesen...
Bisher unbekannte Haiart vor Australien entdeckt
Aus aller Welt

So einen Hornhai haben die Forscher noch nicht gesehen: Für gewöhnlich hält sich die Art in flachen Gewässern auf. Doch dieses unbekannte gestreifte Exemplar lebt in den Tiefen des Ozeans.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Eindringliche Appelle beim Weltnaturgipfel in Kanada
Aus aller Welt

30 Prozent der Land- und Meeresflächen sollen bis 2030 unter Schutz gestellt werden. Das Ziel ist ambitioniert - UN-Chef Guterres warnt, die Menschheit werde zur «Massenvernichtungswaffe».

weiterlesen...
Bisher unbekannte Haiart vor Australien entdeckt
Aus aller Welt

So einen Hornhai haben die Forscher noch nicht gesehen: Für gewöhnlich hält sich die Art in flachen Gewässern auf. Doch dieses unbekannte gestreifte Exemplar lebt in den Tiefen des Ozeans.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner