Nach einem Fahrgastkabinenschiff mit etwa 90 Passagieren an Bord, hat sich in der Nacht zum Dienstag ein weiteres Schiff bei Hagenbach im Rhein festgefahren. Nach Angaben der Polizei handelt es sich dabei um ein Tankschiff, das sich womöglich aufgrund von Niedrigwasser havariert ist. Nicht weit von der Unglücksstelle entfernt war das Fahrgastkabinenschiff bereits in der Nacht zum Montag im dichten Nebel havariert. Beide Schiffe befanden sich den Angaben zufolge am Dienstag etwa hundert Meter voneinander entfernt. Mittlerweile sei die Schifffahrt an dieser Stelle eingestellt worden. Es ist den Angaben zufolge geplant, im Laufe des Tages zunächst das Tankschiff und dann das Fahrgastkabinenschiff freizubekommen. «Ob das klappt, ist aber noch ungewiss», sagte ein Polizeisprecher. Als erstes würden die Passagiere des Ausflugsschiffs am Dienstag von Bord geholt. Das bestätigte eine Sprecherin des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamts in Karlsruhe. Weshalb die etwa 90 Menschen erst am Dienstag von Bord geholt werden sollen, obwohl sie bereits seit der Nacht zum Montag festsitzen, blieb zunächst unklar. Das Schiff sollte schon am Montag freigeschleppt werden, dies gelang aber auch wegen des niedrigen Wasserstands vorerst nicht, wie die Wasserschutzpolizei am Abend mitteilte. Die Aktion wurde mit Anbruch der Dunkelheit abgebrochen und sollte am Dienstag fortgesetzt werden. Zuletzt hatte sich am 17. Oktober ein Tankmotorschiff am Hagenbacher Grund im Kreis Germersheim festgefahren. Hagenbach liegt in der Südpfalz nahe der Landesgrenze zu Baden-Württemberg.
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Zwei Schiffe auf dem Rhein havariert - Schifffahrt gesperrt
Ein Fahrgastkabinenschiff mit 90 Passagieren an Bord steckt seit Montagnacht auf dem Rhein fest. Jetzt kam ein weiteres Schiff dazu.
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