3. August 2018 / Allgemeines

Alkoholisiert auf dem Rad unterwegs?

Keine gute Idee!

Alkoholisiert auf dem Rad unterwegs?

Gütersloh (ots) - Kreis Gütersloh (CK) - Bei der Polizei im Kreis Gütersloh häufen sich in den letzten Wochen Alleinunfälle von Radfahrer, die dabei teilweise schwer verletzt wurden.

Die Polizei, die dann zur Unfallaufnahme hinzugezogen wird, stellt dann in vielen Fällen fest, dass diese Radfahrer zum Teil erheblich unter dem Einfluss von Alkohol standen.

Hartnäckig halten sich in der Bevölkerung Gerüchte, dass man auf dem Fahrrad ruhig "etwas mehr trinken kann", es würde "dann ja mit dem Führerschein nichts passieren".

Das ist allerdings falsch!

Beim Verdacht, dass zu viel Alkohol im Spiel ist, müssen auch Radfahrer damit rechnen, dass ihnen eine Blutprobe entnommen wird und ggf. auch der Führerschein sichergestellt wird.

Für Radfahrer liegt diese Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille - ab diesem Bereich müssen sie mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen - alleine, wenn sie in diesem Zustand im Straßenverkehr unterwegs sind. Weiterhin drohen Ihnen drei Punkte in Flensburg sowie die Anordnung zur MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung).

Kommt es jedoch zu einem Unfall oder werden während der Fahrt so genannte Ausfallerscheinung festgestellt, macht sich auch ein Radfahrer bereits ab 0,3 Promille strafbar! Auch hier droht der Entzug des Führerscheins!

Als Ausfallerscheinungen werden beispielsweise das Fahren von Schlangenlinien oder Ordnungswidrigkeiten, wie das Fahren über eine Rotlicht zeigende Ampel, ein Stoppschild o.ä, gewertet.

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen müssen auch Radfahrer davon ausgehen, dass sie von ihren Versicherungen für Personen- und Sachschäden anschließend in Regress genommen werden können.

Oftmals droht auch der Verlust des Arbeitsplatzes, wenn der Führerschein dafür Voraussetzung ist.

Von den strafrechtlichen Konsequenzen abgesehen, ist die Verletzungsgefahr für die Radfahrer natürlich auch erheblich.

Bei einem unkontrollierten, alkoholisierten Sturz drohen schwerste Kopfverletzungen!

Die Polizei warnt dringend davor, mit Alkohol im Blut am Straßenverkehr teilzunehmen - weder als Autofahrer, noch als Radfahrer.

Auch wenn 0,0 Promille nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, kann der polizeiliche Rat nur lauten: Entweder - Oder! Die besten Durstlöscher sind immer noch alkoholfrei!

Bleiben Sie auch als Radfahrer auf der sicheren Seite und verzichten Sie auf alkoholische Getränke, wenn Sie wissen, dass Sie noch mit einem Fahrzeug fahren müssen.

Haben Sie alkoholische Getränke getrunken, nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi, damit Sie sicher nach Hause kommen.

Meistgelesene Artikel

Explosion am frühen Morgen - Drei Tote nach Haus-Einsturz
Aus aller Welt

Lange wird nach einer Familie gesucht, dann ist klar: Vater, Mutter und Kind sind in den Trümmern ihres Hauses ums Leben gekommen. Viele Hintergründe der Explosion sind noch unklar.

weiterlesen...
Weihnachtsbaum abholen lassen - hier gibt´s die Termine
Stadt Rietberg

Sinnvolle Entsorgung der ausrangierten Christbäume Rietberg. Bequemer geht es nicht: einfach die abgeschmückte Tanne...

weiterlesen...

Neueste Artikel

42 Tote bei Zugunglück in Spanien - Suche nach Vermisstem
Aus aller Welt

Die Zahl der geborgenen Todesopfer steigt auf 42. Doch 43 Menschen wurden als vermisst gemeldet. Die Suche nach Opfern nach dem schweren Zugunglück bei Córdoba geht deshalb weiter.

weiterlesen...
Deutscher Tourist bei Unwetter in den Anden Perus getötet
Aus aller Welt

Die Andenregion in Peru ist gerade bei Naturfreunden und Abenteurern beliebt. In der Regenzeit kommt es aber auch zu schweren Gewittern. Nun kam ein deutscher Tourist bei einer Fahrradtour ums Leben.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Warum unsere Augen im Winter schneller müde werden – besonders beim Autofahren
Allgemeines

Was Dunkelheit, Licht, Heizungsluft und Klima mit dem Sehen am Morgen und am Abend machen

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner