28. August 2021 / Aus aller Welt

Klimaschutz: Weniger Fleisch an Berliner Hochschulen

Auf den vielfachen Wunsch von Studierenden hin, wird das Mensaessen an Berliner Hochschulen klimafreundlicher. Dazu sollen mehr vegetarische und vegane Gerichte auf den Speiseplan kommen.

Ein Koch serviert in der veganen Mensa auf dem Campus der Technischen Universität in Berlin ein veganes Gericht.
Veröffentlicht am 28. August 2021 um 09:43 Uhr von dpa

Montags kommt kein Fleisch mehr auf den Tisch und auch sonst werden Schnitzel und Co. in der Minderheit sein: In den Berliner Mensen soll das Essen ab dem Wintersemester noch ökologischer werden.

«Das neue Ernährungskonzept wurde insbesondere entwickelt, weil Studierende immer wieder an uns herangetreten sind mit dem Wunsch, das Angebot in den Mensen noch klimafreundlicher zu gestalten», erklärt Daniela Kummle vom Studierendenwerk.

Fleisch und Fisch sollen künftig nur noch vier Prozent des Speiseplans ausmachen, das restliche Angebot wird vegetarisch oder vegan sein. Bereits seit fast zehn Jahren wird in den großen Mensen laut Kummle täglich ein veganes, sogenanntes Klimaessen, aus frischen, saisonalen Hauptzutaten serviert. «Dieses zeichnet sich durch einen besonders geringen Co2-Fußabdruck aus.» Momentan sind die Mensen allerdings geschlossen, Essen gibt es auf Bestellung zum Abholen.

Der Klimaschutz wird an den Berliner Hochschulen immer mehr zum Thema. Und das macht sich nicht nur auf den Tellern bemerkbar. Viele Hochschulen stellen umfangreiche Klimaschutzkonzepte auf. Die Technische Universität (TU) Berlin zum Beispiel hat sich vorgenommen, bis 2045 klimaneutral zu werden. Dazu sollen unter anderem Gebäude energetisch saniert werden. Hunderte Mitarbeitende wollen zudem bei Dienstreisen auf Kurzstreckenflüge verzichten und haben dazu eine Selbstverpflichtung unterschrieben.


Bildnachweis: © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
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