Nach dem Untergang eines spanischen Fischtrawlers im Atlantik vor der Ostküste Kanadas haben Suchmannschaften bisher zehn Tote geborgen. Weitere 11 der insgesamt 24 Besatzungsmitglieder würden noch vermisst, berichtete die Zeitung «La Voz de Galicia» am frühen Morgen unter Berufung auf die Behörden. Nur drei Männer hatten am Vortag mit starker Unterkühlung von einer Rettungsinsel geborgen werden können. Angesichts des in der Region etwa 450 Kilometer östlich von Neufundland extrem kalten Wassers und stürmischer See gab es für die anderen Seeleute kaum noch Überlebenschancen. Warum der aus Galicien im Nordwesten Spaniens stammende 50 Meter lange Hochseetrawler «Villa de Pitanxo» unterging, war zunächst unbekannt. Experten schlossen nicht aus, dass Ladung in schwerer See verrutscht sein und das Schiff zum Sinken gebracht haben könnte, wie die Zeitung berichtete. 16 der Besatzungsmitglieder waren den Angaben zufolge Spanier, fünf Peruaner und drei Ghanaer.
Bildnachweis: © Spanisches Ministerium/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schiffsunglück vor Kanada: Bisher zehn Tote geborgen
Noch gibt es keine Erklärung dafür, weshalb der Hochseetrawler «Villa de Pitanxo» im Atlantik unterging. Die Zahl der geborgenen Todesopfer steigt weiter, etliche Besatzungsmitglieder werden noch vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 26. Juni 2026
Temperaturrekord in Deutschland - 41,3 Grad gemessen
Ein Höhepunkt der Hitzewelle ist erreicht: Der Wetterdienst hat vorläufig die bisher höchste Temperatur in Deutschland gemessen. Doch der Rekord könnte schnell überholt sein.
Ein Streit um ein Ticket eskaliert - ein Zugbegleiter stirbt. Der Täter soll zehn Jahre ins Gefängnis. Warum der Richterspruch manche fassungslos macht.
Die Schwiegermutter eines Politikers soll nach den Schüssen in Stade den Fluchtwagen gesteuert haben. Noch ist unklar, wie viel sie wusste. Der Abgeordnete geht offen damit um - und wird bestärkt.
Neueste Artikel
- 19. Juli 2026
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Juli 2026
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.





