5. Februar 2021 / Aktuell

Mehr Geld für Ferienfreizeiten

Die Planungen laufen!

Mehr Geld für Ferienfreizeiten im Kreis Gütersloh / Foto: pixabay.com
Veröffentlicht am 5. Februar 2021 um 10:00 Uhr

Die Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh plant Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche in diesem Jahr verstärkt zu unterstützen. Indem die Fördersätze verdoppelt und mögliche Stornokosten anteilig mitgetragen werden, soll das Risiko für die Organisatoren, zumeist sind dies freie Träger der Jugendhilfe, minimiert werden. Dies hat der Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, 3. Februar, einstimmig beschlossen. 

Aufgrund der Coronapandemie mussten im vergangenen Jahr die meisten Ferienfreizeiten abgesagt werden, sodass sich die Fördersumme von sonst rund 120.000 Euro auf 50.000 Euro verringerte. Bereits in 2020 konnte der regulär eingeplante Teilnehmerzuschuss von 3 Euro pro Tag und Teilnehmer beim Kreis beantragt werden, um Stornokosten für gebuchte Häuser oder Zeltplätze zahlen zu können.  Die Zuwendungen sollen nun in diesem Jahr einmalig verdoppelt werden, um den Trägern mehr Planungssicherheit und Planungsanreize zu geben. Die öffentlichen Zuschüsse dürfen aber nie mehr als 75 Prozent der Gesamtkosten abdecken.

Ob und unter welchen Bedingungen Ferienfreizeiten in diesem Jahr stattfinden können, ist noch unklar. Trotz dieser Unsicherheiten laufen bei den freien Trägern der Jugendhilfe bereits die Planungen. „Ferienfreizeiten dienen nicht nur der Erholung, sondern sie fördern selbstbestimmtes und verantwortliches Handeln der Jugendlichen“, betont Birgitt Rohde, Leiterin der Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh.

Angesichts der aktuellen Pandemieentwicklung ist vor allem die zulässige Gruppengröße noch ungewiss. Geltende Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln wirken sich auch auf die Zimmerbelegung und Sitzplatzverteilung im Bus aus. Mit den erhöhten Fördersätzen möchte der Kreis verhindern, dass für die Teilnehmer aufgrund von kleineren Gruppen die Kosten pro Person steigen.  „Wir möchten sicherstellen, dass auch Kinder aus finanziell schwächeren Familien weiterhin an den Angeboten teilnehmen können“, betont Rohde.

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