16. Juli 2022 / Aus aller Welt

Bis zu 40 Grad am Dienstag in Deutschland erwartet

Ab kommender Woche steigen die Temperaturen deutlich. Der Höhepunkt der Hitzewelle soll am Dienstag erreicht werden.

Ein Kohlweißling sitzt auf einer Blume im Park Sanssouci in Potsdam.

Auf Deutschland kommt in den kommenden Tagen eine Hitzewelle mit Höchstwerten bis zu 40 Grad zu. Am Sonntag verbreite sich landesweit viel Sonne, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mit. Nur im Norden könnten dichtere Wolken durchziehen.

Den Meteorologen zufolge werden im Südwesten die höchsten Temperaturen erreicht. Dort sollen sie auf 25 bis 31 Grad klettern. Im Norden und Osten liegen die Höchstwerte zwischen 20 und 24 Grad. In der Nacht zu Montag kühle es auf 16 bis 8 Grad ab. 

Die Woche startet sonnig mit lockeren Schleierwolken. Am Montag steigen die Temperaturen laut DWD auf 29 bis 34 Grad, während es im Westen und Südwesten bis zu 36 Grad werden soll. Die Küsten blieben hingegen von der Hitze verschont. In diesen Regionen erwarten die Meteorologen 20 bis 25 Grad. 

Am Dienstag rechnet der DWD mit dem vorläufigen Höhepunkt der Hitzewelle. Im Südwesten und Westen soll eventuell die 40-Grad-Marke geknackt werden. Im Nordosten liegen die Maximalwerte zwischen 30 und 34 Grad. In der Nacht zu Mittwoch könnten im äußersten Westen und Südwesten Schauer aufziehen, einzelne Gewitter seien nicht ausgeschlossen. 

Wetterwarnung wegen Hitze in Großbritannien

Angesichts erwarteter Rekordtemperaturen auch in Großbritannien ist am Samstag der nationale Krisenstab (Cobra) einberufen worden. Zuvor hatte der britische Wetterdienst Met Office für Teile des Landes erstmals eine rote Wetterwarnung wegen Hitze herausgegeben. Am Montag und Dienstag nächster Woche wird demnach in große Teilen Englands zwischen London und Manchester mit Temperaturen von bis zu 40 Grad gerechnet. Der bisherige Temperaturrekord liegt bei 38,7 Grad und wurde in 2019 in Cambridge gemessen.

Die Gesundheitsbehörde UKHSA warnte vor Gefahren für die Gesundheit selbst bei gesunden und fitten Menschen. Besonders gefährdet seien aber Alte und Schwache. «Es ist wichtig, dass man ausreichend trinkt und wo es möglich ist, Schatten aufsucht, wenn die UV-Strahlung am höchsten ist, zwischen 11 Uhr und 15 Uhr», sagte UKHSA-Experte Agostinho Sousa. Londons Bürgermeister Sadiq Khan kündigte an, für Obdachlose zusätzliche Hilfe zu Verfügung zu stellen.


Bildnachweis: © Monika Skolimowska/dpa
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