Das Extremwetter in Teilen Australiens mit schweren Unwettern und verheerenden Überschwemmungen dauert an. Besonders betroffen sind mehrere Ortschaften in der Region Kimberley im Nordwesten des Landes. Es könne Wochen dauern, bis der Ort Fitzroy Crossing und etwa 50 Outback-Gemeinden, in denen Ureinwohner leben, wieder auf dem Landweg zugänglich seien, sagte der Minister für Notfallmanagement, Murray Watt, im australischen Radio. Die Behörden hatten zuvor von einer Jahrhundertflut in der Region gesprochen. Die Regierung werde das Militär entsenden, um den Bewohnern zu helfen, kündigte Watt an. Die Regierung von Western Australia hat mittlerweile zwei Evakuierungszentren für Betroffene eingerichtet. Das Militär werde helfen, Menschen in Not in die Stadt Broome auszufliegen, sagte Watt. Wegen des extrem hohen Wasserpegels sei in dem ganzen Gebiet vorsorglich der Strom abgestellt worden, berichtete der Sender ABC unter Berufung auf den Betreiber Horizon Power. Jedoch kommen auch aus anderen Landesteilen Berichte über extreme Wetterphänomene. So gab es in Queensland an der Ostküste in der Nacht ein heftiges Unwetter, bei dem mehr als 200.000 Blitze niedergingen, wie australische Medien berichteten. Der Sender 9News sprach von einer «spektakulären Lichtershow» - aber mit Folgen: Tausende Menschen hatten heute nördlich von Brisbane keinen Strom. Im Südwesten des Bundesstaates Western Australia waren Menschen hingegen vor einem Buschfeuer auf der Flucht. Die Flammen wüteten etwa 220 Kilometer südlich der Millionenstadt Perth in Ortschaften rund um Newlands. Die Behörden warnten, der Brand sei «unvorhersehbar und außer Kontrolle». Australien leidet besonders unter den Folgen des Klimawandels. Ein Bericht des Weltklimarates (IPCC) vom Februar 2022 geht davon aus, dass das Land in Zukunft noch häufiger von verheerenden Naturereignissen heimgesucht wird. Ein Unwetter, mehr als 200.000 Blitze
Buschfeuer gerät außer Kontrolle
Bildnachweis: © Supplied/ANDREA MYERS/AAP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fluten, Blitze und Buschbrände in Australien
Auch im neuen Jahr kämpft Australien gleich wieder mit Extremwetter. Im Nordwesten haben sich ganze Ortschaften in Seen verwandelt. Nicht nur Menschen, sondern auch Kängurus und Co. sind in Panik.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 11. August 2026
Die besten Sonnenfinsternis-Fotos gibt´s bei uns
Extra-Aktion am Mittwoch, 12. August, ab 18 Uhr im Parkteil Neuenkirchen Rietberg. An diesem Mittwoch, 12. August, ist...
Neueste Artikel
- 6. September 2026
An Kälte gewöhnte Arten verschwinden von Europas Berggipfeln
Steigende Temperaturen seit den 1980er Jahren führen dazu, dass die Pflanzenwelt in europäischen Gebirgen artenreicher wird. Allerdings gibt es auch Verlierer, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben.
- 6. September 2026
Marius Borg Høiby: Der tief gefallene Sohn der neuen Königin
Wenn der norwegische König Harald V. an diesem Mittwoch beigesetzt wird, soll auch Marius Borg Høiby dabei sein. Trotz aller Verfehlungen und einer Verurteilung wegen Vergewaltigung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. September 2026
An Kälte gewöhnte Arten verschwinden von Europas Berggipfeln
Steigende Temperaturen seit den 1980er Jahren führen dazu, dass die Pflanzenwelt in europäischen Gebirgen artenreicher wird. Allerdings gibt es auch Verlierer, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben.
- 6. September 2026
Marius Borg Høiby: Der tief gefallene Sohn der neuen Königin
Wenn der norwegische König Harald V. an diesem Mittwoch beigesetzt wird, soll auch Marius Borg Høiby dabei sein. Trotz aller Verfehlungen und einer Verurteilung wegen Vergewaltigung.





