Nach den verheerenden Fluten hat Pakistan die bis jetzt größten Hilfszahlungen erhalten. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif rief am Donnerstag dennoch zu weiterer Unterstützung auf. Die Asiatische Entwicklungsbank sagte dem Land am Mittwochabend 2,5 Milliarden Dollar zu. Mehr als die Hälfte des Betrages wolle Pakistan für die Anpassung an den Klimawandel aufwenden. Angesichts des Ausmaßes der Flutkatastrophe brauche Pakistan jedoch weitere Mittel, so Sharif bei einer Pressekonferenz. Seit Mitte Juni leidet Pakistan unter den schlimmsten je aufgezeichneten Fluten seiner Geschichte. Insgesamt sind 33 Millionen Menschen davon betroffen, knapp 1700 Menschen haben ihr Leben verloren. Zwischenzeitlich stand ein Drittel des Landes unter Wasser. Unzählige Straßen, Schulen, Krankenhäuser und landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört. Die WHO warnte erst am Mittwoch vor einer «Gesundheitskatastrophe». Im verschmutzten Wasser breiten sich Infektionskrankheiten mit rasender Geschwindigkeit aus. Millionen von Menschen haben keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung, so die Organisation über die Situation in dem Land. Experten machen den Klimawandel für die zunehmende Anzahl von Naturkatastrophen in Pakistan verantwortlich. Das südasiatische Land gilt als mit am meisten vom Klimawandel bedroht, obwohl es kaum zu den weltweiten Emissionen beigetragen habe.WHO warnt vor Infektionskrankheiten
Stark vom Klimawandel bedroht
Bildnachweis: © Fareed Khan/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Pakistan: Fluthilfe noch lange nicht genug
Pakistan hat bereits Milliarden Dollar an Hilfzahlungen erhalten. Doch die Schäden nach den Fluten im Sommer sind so groß, dass noch viel mehr Geld benötigt wird.
Meistgelesene Artikel
- 23. September 2026
Hurrikan «Polo» rückt an: Mexiko schließt Häfen und Schulen
Der starke Wirbelsturm bewegt sich sehr langsam im Pazifik voran. In den kommenden Tagen soll «Polo» Starkregen nach Mexiko bringen. Die Behörden befürchten Überschwemmungen und Erdrutsche.
- 14. September 2026
14-Jähriger angeschossen - 20-Jähriger mit Stichverletzungen
Spätabends schießen Maskierte in Hamburg auf einen 14-Jährigen. Die Polizei findet einen zweiten Verletzten, aber keinen Tatverdächtigen. Ist ein Streit eskaliert?
- 8. September 2026
JP Kraemer: Unternehmen öffnen wieder
Trotz der Ermittlungen gegen Jean Pierre Kraemer öffnen seine Unternehmen wieder. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Management und Kraemer.
Neueste Artikel
- 8. Oktober 2026
Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?
- 8. Oktober 2026
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Oktober 2026
Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist
Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Was ist da unterwegs - und warum?
- 8. Oktober 2026
Gutachter im Fall Fabian: «Erstaunlich emotionslos»
Empathielos, egozentrisch, berechnend, manipulativ - das psychiatrische Gutachten sagt wenig Positives über die Angeklagte. Ob sie aber den achtjährigen Fabian tötete, steht auf einem anderen Blatt.





