Die Roten Riesenkängurus im Zoo von Dresden können künftig deutlich größere Sprünge machen - dank mehr Platz in einer vergößerten Anlage. Das neue Gehege mit einer Fläche von 900 Quadratmetern wurde am Donnerstag eröffnet. Im Unterschied zum alten schattigen Quartier finden die Kängurus nun auch sonnige Plätze. Gleich zur Premiere spielte das Wetter mit. Nach Angaben des Zoos wurde in dreimonatiger Bauzeit das Areal am alten Antilopenhaus für die Riesenkängurus umgestaltet und Rote Riesenkängurus sind die größten Beuteltiere der Welt. Aufrecht stehend erreichen sie eine Körpergröße von etwa zwei Metern. Sie können gut 50 Stundenkilometer schnell sein und ernähren sich von Pflanzen. Auch als «Hoch- und Weitspringer» kommen sie auf beachtliche Werte. Mit einem Satz können sie bis zu neun Meter weit springen und kommen auf eine Höhe von zwei bis drei Meter.
in eine Sonnenoase für die australischen Beuteltiere verwandelt.
Über einen geschwungenen Besucherpfad können Gäste die Anlage betreten und die Tiere ganz aus der Nähe beobachten. Die Kosten für das Gehege liegen bei 190.000 Euro und wurden aus Spenden finanziert.
Bildnachweis: © Robert Michael/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dresdner Zoo hat neue Anlage für Rote Riesenkängurus
Mehr Platz und mehr Sonne für die Kängurus im Zoo von Dresden. Das neue Gehege wurde aus Spenden finanziert.
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Rückruf von Dattel-Kugeln ausgeweitet
Betroffen ist ein Artikel des Hamburger Snackunternehmens Foodloose. Kunden sollten vom Verzehr absehen, wenn die Verpackung eine bestimmte Chargennummer trägt.
Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken
- 29. März 2026
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.
Neueste Artikel
- 20. April 2026
Fortgang von Rettungsversuch offen – Initiator pessimistisch
Seit Tagen laufen die Vorbereitungen für den Transport des Buckelwals zurück ins offene Meer. Der Wind wird stärker, der Wasserstand steigt. Vielleicht schwimmt der Wal sich selbst frei?
- 20. April 2026
Überlebenskünstler mit Risikofaktor: Zecken auf Vormarsch
Sie können lange Zeit ohne Nahrung auskommen und stachen möglicherweise schon Dinosaurier. Was es sonst noch über die kleinen Spinnentiere zu wissen gibt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 20. April 2026
Fortgang von Rettungsversuch offen – Initiator pessimistisch
Seit Tagen laufen die Vorbereitungen für den Transport des Buckelwals zurück ins offene Meer. Der Wind wird stärker, der Wasserstand steigt. Vielleicht schwimmt der Wal sich selbst frei?
- 20. April 2026
Überlebenskünstler mit Risikofaktor: Zecken auf Vormarsch
Sie können lange Zeit ohne Nahrung auskommen und stachen möglicherweise schon Dinosaurier. Was es sonst noch über die kleinen Spinnentiere zu wissen gibt.





