Der Absturz eines Kleinflugzeugs in Polen mit fünf Todesopfern hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei einem Schulungsflug ereignet. An Bord hätten sich ein Fluglehrer und zwei Flugschüler befunden, sagte eine Sprecherin der Behörde am Dienstag dem Sender Polsat News. Am Montagabend war die Maschine vom Typ Cessna 208 beim Landeanflug auf den Sportflughafen Chrcynno nördlich der Hauptstadt Warschau in einen Hangar gekracht. Dort hatte gerade eine Gruppe Menschen Schutz vor einem herannahenden Gewitter gesucht. Vier von ihnen kamen ums Leben. Auch der Fluglehrer wurde getötet. Sieben weitere Menschen kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Zu den Verletzten gehört auch ein neunjähriges Kind. Nach Erkenntnissen der Staatlichen Kommission zur Untersuchung von Luftfahrtunglücken kam es zum Absturz, als die Besatzung des Flugzeugs das Manöver «Touch and Go» ausführen wollte. Der Ausdruck bezeichnet einen Landeanflug im Aufsetzen des Fahrwerks und anschließendem Durchstarten ohne Stillstand. Das Trainieren des Manövers dient der Sicherheit. Die Cessna stürzte dabei jedoch auf das Gebäude des Sportflugvereins. Die Feuerwehr geht davon aus, dass widrige Wetterumstände Ursache für das Unglück waren. Der Eigentümer der Cessna, der Aeroclub Warschau, teilte am Dienstag mit, das Flugzeug sei in einem ausgezeichneten technischen Zustand gewesen und habe vor knapp einem Monat eine komplette Inspektion durchlaufen. Der Pilot sei erfahren gewesen, er habe alle benötigten Lizenzen gehabt.
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Ermittler: Cessna in Polen stürzte bei Schulungsflug ab
Beim Landeanflug auf einen Sportflugplatz kracht eine Cessna in einen Hangar. Dort hatten gerade Menschen Schutz vor einem drohenden Gewitter gesucht. Vier von ihnen und der Pilot der Maschine sterben.
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