Nach einem Grubenunglück in Chingola im Kupfergürtel von Sambia sind vermutlich etwa 30 Bergleute eingeschlossen oder verschüttet worden. Es wird befürchtet, dass sie in der Mine ertrunken sind. «Unsere Gebete sind mit den Familien der Toten», sagte der sambische Präsident Hakainde Hichilema, der den Rettungskräften für ihren Einsatz an der Unglücksstelle dankte. Dem Grubeneinsturz am Freitag waren schwere Regenfälle vorausgegangen. Der Bergbauminister des Landes im südlichen Afrika, Elisha Matambo, informierte sich vor Ort über die Rettungsarbeiten. Er kündigte eine Stellungnahme an, wenn alle Opfer geborgen seien. Unbestätigten Berichten zufolge könnte es sogar mehr als 40 Tote geben. Innenminister Jack Mwiimbu hatte am Freitag von mehr als 30 Verschütteten gesprochen; am Sonntag war von 31 Namen vermisster Bergleute die Rede, die bisher bekannt seien. Bei dem Tagebau handelt es sich um eine illegale Grube, in der ohne Lizenz gearbeitet wird - Angaben über die Zahl der dort Arbeitenden gibt es daher nicht.
Bildnachweis: © STR/AP
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Grubenunglück in Sambia: 30 oder mehr Tote befürchtet
Ein Erdrutsch nach schweren Regenfällen hat in Sambia zum Einsturz einer Mine geführt. Die Rettungsarbeiten zur Bergung von etwa 30 verschütteten Bergleuten gestalten sich schwierig.
Meistgelesene Artikel
- 23. Mai 2026
Segelflugzeug stürzt auf A45 – ein Toter bei Olpe
Beim Absturz eines Segelflugzeugs auf eine Autobahn im Sauerland kommt der Pilot ums Leben. Die Polizei ermittelt, zur Ursache gibt es noch keine Angaben.
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Gütersloh. Wie leben Menschen aus Rumänien, Polen, Bulgarien oder Nordmazedonien im Kreis Gütersloh? Welche...
- 15. Mai 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 15-Jährigen
Gütersloh (ots) - Rietberg (MK) - Seit Mittwoch (13.05.) wird der 15-jährige Dean P. aus einer Jugendeinrichtung in...
Neueste Artikel
Royal-Spektakel in London: Kate begeistert in Himmelblau an der Seite ihrer Kinder. Prinz William sitzt nicht mit in der Kutsche – er übernimmt bei der Parade für König Charles III. eine andere Rolle.
Zehntausende feiern bei Südkoreas größter Pride-Parade, ebenso viele sind bei einer Gegendemo. Der Kampf um die Rechte für Lesben, Schwule, Transgender stößt weiterhin auf erbitterten Widerstand.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Royal-Spektakel in London: Kate begeistert in Himmelblau an der Seite ihrer Kinder. Prinz William sitzt nicht mit in der Kutsche – er übernimmt bei der Parade für König Charles III. eine andere Rolle.
Zehntausende feiern bei Südkoreas größter Pride-Parade, ebenso viele sind bei einer Gegendemo. Der Kampf um die Rechte für Lesben, Schwule, Transgender stößt weiterhin auf erbitterten Widerstand.





